domenica 2 novembre 2014

Islam in Deutschland oder „Hurra, wir kapitulieren“


Der frühere Bundespräsident Christian Wulff hatte gesagt, der Islam sei ein Teil Deutschlands und nun hat der Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) kurz vor einer Islamkonferenz eine andere Meinung geäußert: "Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland". Weiter hat er gesagt: "Muslime gehören aber sehr wohl zu Deutschland. Sie genießen selbstverständlich als Staatsbürger die vollen Rechte."

Schon die Tatsache einer vom Staat einberufenen Islamkonferenz gibt zu denken. Diese Islamkonferenz soll den Dialog mit zwischen Moslems und dem Staat, d.h. die Integration von Einwanderern fördern. Ist es wirklich Aufgabe eines Staates einen Dialog mit Religionsgemeinschaften zu führen? In Deutschland ist man daran gewöhnt mit Katholiken, Protestanten und Juden zu reden, auch wenn man sich fragen kann, was dem sogenannt säkularen Staat die Religionszugehörigkeit seiner Bürger angeht.

 Deutschland betrachtet sich als säkularer Staat, ist aber keiner. In Deutschland wird immer noch gefragt, welcher Konfession man angehört, damit der Staat die richtige Kirchensteuer einziehen kann. Religion ist jedoch Privatsache und sollte den Staat überhaupt nichts angehen. Aber in einigen Bundesländern wird schon Islamunterricht eingeführt. Wenn der deutsche Staat den Dialog mit der eingewanderten Bevölkerung sucht, dann soll er das unabhängig von der Religion tun.

Wenn Herr Wulff meint, der Islam sei ein Teil Deutschlands, so zeugt das von einem Mangel an Logik. Hessen und Bayern sind Teile Deutschlands, aber eine Konfession ist nicht Teil eines säkularen Staates, allenfalls ist sie Teil einer Kultur. Wenn Herr Wulff sagen wollte, dass die Muslims in Deutschland einen Teil der deutschen Wirklichkeit ausmachen, hätte er das auch so sagen müssen. Der größte Teil der deutschen Bevölkerung ist jedoch immer noch der Meinung in einem Land mit einer vorwiegend christlich-jüdisch geprägten  Kultur zu leben. Der Islam wird nicht als dieser Kultur zugehörig gesehen.

Herr Kauder hat Recht, wenn er sagt, der Islam sei nicht Teil der deutschen Tradition und Identität. Aber sofort wird er missverständlich, wenn er sagt, dass Muslime in Deutschland als Staatsbürger die vollen Rechte genießen. Diese Aussage könnte so ausgelegt werden, dass alle Muslims deutsche Staatsbürger sind, was aber nicht der Fall ist. Außerdem sollte die Staatsbürgerschaft unabhängig von der Konfessionszugehörigkeit sein.

Kauders Äußerung wurde vom Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Kenan Kolat, mit den Worten kommentiert: "Jeder darf Schwachsinn erzählen in diesem Land. In der Demokratie ist das möglich“. Das Politiker Schwachsinniges von sich geben, ist ja nicht so selten, wie man gut sehen kann, wenn man die Diskussion über den Islam verfolgt. Das, was Politiker sagen, sagen sie normalerweise in der Annahme, dass am nächsten Tag sich keiner mehr an das Gesagte erinnert. Also ist jeder Schwachsinn erlaubt.

Im Vorfeld besagter Islamkonferenz kündigte Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) an: "Religion darf nicht für ideologische Machtansprüche missbraucht werden. Diese Botschaft müsse auch von der Deutschen Islamkonferenz ausgehen". Auch das ist reines Gewäsch: Religion ist immer Ideologie und auf diese stützen die Kirchen ihre Macht. Ein Argument mehr, um die totale Trennung von Staat und Religion zu fordern.

SPD-Fraktionsgeschäftsführer Thomas Oppermann bezeichnete Kauder als "letzten Kreuzritter der Union". Der CDU-Politiker sorge damit für eine "Abwertung und Ausgrenzung aller Muslime in Deutschland" und lege überdies einen Sprengsatz in die Islamkonferenz (Anm. des Autors: Bis jetzt kennt man Sprengsätze hauptsächlich von islamischen Terroristen!). Diese könne nur Erfolg haben, wenn die modernen und weltoffenen Muslime in Deutschland gestärkt werden.

Der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir, selbst aus einer türkischen Familie stammend, bezeichnete es als "absurd", zu behaupten, Muslime gehörten zu Deutschland, der Islam aber nicht. "Volker Kauder mache auf Kulturkampf. Das Gesellschaftsbild des CDU-Politikers sei befremdlich.

Der Islam sei in der Vergangenheit nicht Teil der Tradition und Identität des Landes gewesen, "inzwischen ist er es aber", betonte Özdemir. Er fügte hinzu: "Vermutlich denkt Herr Kauder auch, die Frauenbewegung gehöre nicht zu Deutschland, Frauen aber schon."  Befremdlich ist das Gesellschaftsbild des Herrn Özdemir. Herr Özdemir liegt ganz schief. Die deutschen Sitten und  Gesetze basieren auf einer christlich-jüdischen Ethik und nicht auf einer islamischen. Wenn Herr Özdemir Recht damit hat, dass der Islam ein Teil der deutschen Kultur ist, dann sollte man schleunigst außer dem „Wort zum Sonntag“ auch das „Wort zum Freitag“ in das Programm der öffentlichen Sender aufnehmen.

Die Co-Vorsitzende der Grünen, Claudia Roth, sagte: "Volker Kauders Ausfälle gegenüber Muslimen in Deutschland sind beschämend und kaum zu ertragen." (Ich sehe hier nur Ausfälle in der Denktätigkeit von Frau Roth) Nach den Erfahrungen, die Muslime mit dem deutschen Staat im Zuge der Ermittlungen der NSU-Morde haben machen müssen, sende Kauder "ihnen nun endgültig ein Signal der Ausgrenzung". Mit seinen Einlassungen, der Islam gehöre nicht zu Deutschland, "nimmt Herr Kauder Millionen hier lebenden Menschen jetzt auch noch ihre Heimat weg und bürgert sie praktisch aus." (Hat Frau Roth einmal die islamischen Einwanderer befragt, welches sie als ihre Heimat ansehen? Die meisten sind doch nur zum Geldverdienen nach Deutschland gekommen und würden am liebsten mit etwas  Ersparten schnell wieder in ihr Land zurückkehren).

Deutschland hat sich solche Probleme selbst zuzuschreiben. Deutschland wiegt sich in der Illusion, mit der Trennung von Staat und Kirche sei das Problem der Säkularisierung gelöst. „Werch ein Illtum“. Es geht nicht um die Trennung von Staat und Kirche (es gibt es keine jüdische und islamische Kirche), es geht um Trennung von Staat (öffentlich, res publica) und Religion (Privatsphäre). Wenn jemand an etwas glaubt, ist das seine Sache und nicht die des Staates.

 



Muslime in Deutschland

In Deutschland leben 3,8 bis 4,3 Millionen Muslime. Nur ein kleiner Teil davon gilt als Anhänger radikaler Strömungen.
Knapp zwei Drittel der muslimischen Migranten haben türkische Wurzeln. Mehr als 13 Prozent stammen aus Südosteuropa, etwa 8 Prozent sind Migranten aus dem Nahen Osten und 7 Prozent aus Nordafrika.
20 Prozent der Muslime in der Bundesrepublik sind in religiösen Vereinen oder Gemeinden organisiert. Mit fast drei Vierteln bilden die Sunniten die bedeutendste Glaubensrichtung. Es folgen die Aleviten mit 13 und die Schiiten mit 7 Prozent.
In Deutschland gibt es rund 2350 Moscheen.
Laut einer Studie des Bundesamtes für Migration von 2009 schätzen sich 36 Prozent als stark gläubig ein. Unter Muslimen aus Afrika sind es 47 und bei denen aus dem Iran 10 Prozent.
Gut 52 Prozent der Muslime aus Afrika beten mindestens einmal täglich, bei Glaubensbrüdern aus der Türkei gut ein Drittel. Aber 54 Prozent der Muslime aus dem Iran und 16 Prozent aus der Türkei beten nie.

70 Prozent der Musliminnen ab 16 Jahren tragen nie ein Kopftuch.
Ende 2010 gab es laut Verfassungsschutzbericht 29 bundesweit aktive islamistische Organisationen mit 37.470 Anhängern.
Polizei und Verfassungsschutz beobachten insgesamt rund 1000 Islamisten. Etwa 130 von ihnen gelten als "Gefährder", die verdächtigt werden, Terroranschläge zu planen.
Die als Sammelbecken für gewaltbereite Islamisten geltenden Salafisten stützten sich 2010 in Deutschland auf 2500 Anhänger und 200 Hauptakteure. Ein Flügel der ultra-orthodoxen Islam-Strömung hat Verbindungen zum Terror.
Quelle: dpa

In Deutschland leben 3,8 bis 4,3 Millionen Muslime. Nur ein kleiner Teil davon gilt als Anhänger radikaler Strömungen.

Knapp zwei Drittel der muslimischen Migranten haben türkische Wurzeln. Mehr als 13 Prozent stammen aus Südosteuropa, etwa 8 Prozent sind Migranten aus dem Nahen Osten und 7 Prozent aus Nordafrika.

20 Prozent der Muslime in der Bundesrepublik sind in religiösen Vereinen oder Gemeinden organisiert. Mit fast drei Vierteln bilden die Sunniten die bedeutendste Glaubensrichtung. Es folgen die Aleviten mit 13 und die Schiiten mit 7 Prozent.

In Deutschland gibt es rund 2350 Moscheen.

In Deutschland leben 3,8 bis 4,3 Millionen Muslime. Nur ein kleiner Teil davon gilt als Anhänger radikaler Strömungen.

Knapp zwei Drittel der muslimischen Migranten haben türkische Wurzeln. Mehr als 13 Prozent stammen aus Südosteuropa, etwa 8 Prozent sind Migranten aus dem Nahen Osten und 7 Prozent aus Nordafrika.

20 Prozent der Muslime in der Bundesrepublik sind in religiösen Vereinen oder Gemeinden organisiert. Mit fast drei Vierteln bilden die Sunniten die bedeutendste Glaubensrichtung. Es folgen die Aleviten mit 13 und die Schiiten mit 7 Prozent.

In Deutschland gibt es rund 2350 Moscheen.

Laut einer Studie des Bundesamtes für Migration von 2009 schätzen sich 36 Prozent als stark gläubig ein. Unter Muslimen aus Afrika sind es 47 und bei denen aus dem Iran 10 Prozent.

Gut 52 Prozent der Muslime aus Afrika beten mindestens einmal täglich, bei Glaubensbrüdern aus der Türkei gut ein Drittel. Aber 54 Prozent der Muslime aus dem Iran und 16 Prozent aus der Türkei beten nie.

70 Prozent der Musliminnen ab 16 Jahren tragen nie

 







In Deutschland leben 3,8 bis 4,3 Millionen Muslime. Nur ein kleiner Teil davon gilt als Anhänger radikaler Strömungen.

Knapp zwei Drittel der muslimischen Migranten haben türkische Wurzeln. Mehr als 13 Prozent stammen aus Südosteuropa, etwa 8 Prozent sind Migranten aus dem Nahen Osten und 7 Prozent aus Nordafrika.

20 Prozent der Muslime in der Bundesrepublik sind in religiösen Vereinen oder Gemeinden organisiert. Mit fast drei Vierteln bilden die Sunniten die bedeutendste Glaubensrichtung. Es folgen die Aleviten mit 13 und die Schiiten mit 7 Prozent.

In Deutschland gibt es rund 23

 

Die deutsche Antwort auf den Jihad - Der deutsche Integrationswahn




(15-04-2012) Nirgends in der Welt wird so viel diskutiert über die Integration von Zu- und Eingewanderten wie in Deutschland – uns so viel Blödsinn geschrieben. 2011 gab es in Deutschland fast sieben Millionen Ausländer; das sind mehr als 8,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Etwa jeder fünfte von ihnen ist in der Bundesrepublik geboren. Fast jeder vierte Ausländer in Deutschland stammt aus der Türkei.

Deutschland ist ein Einwanderungsland, weil dort Wohlstand herrscht und weil es Arbeitsplätze bietet. Wenn sie nach Deutschland kommen, wissen viele Zuwanderer nicht viel mehr von Deutschland als dass es den Menschen dort wirtschaftlich gut geht, besser als den Menschen in ihrer Heimat. Sie kommen mit dem Gedanken eine Zeitlang etwas Geld zu verdienen aber nicht für immer dort zu bleiben.

In den fünfziger und sechziger Jahren kamen die meisten Zuwanderer aus Südeuropa, heute kommen sie auch aus Ländern, in denen der Islam die vorherrschende Religion ist, aus der Türkei, aus Nordafrika und aus dem Nahen Osten. Um diese Menschen geht es, wenn in Deutschland von Integration die Rede ist.

Die Deutschen wollen, dass die eingewanderten Ausländer sich in Deutschland  integrieren. Aber was heißt sich integrieren? Die Gesetze des Landes respektieren? Jeder, der in ein anderes Land zieht, weiß, dass dort die Gesetze anders sind als in seiner Heimat, und er respektiert diese Gesetze soweit er sie versteht. Die Fälle, in denen Eingewanderte die Gesetze des Gastlandes verletzen, sind ganz wenige.

Wer in Deutschland von Integration von Ausländern spricht, sollte erst einmal definieren, was er unter einem integrierten Ausländer versteht. Jemand, der dem heimischen Cuscus abgesagt hat zugunsten der deutschen Kartoffel? Jemand, der das Kopftuch nicht mehr trägt? Jemand, der nach vielen Jahren Emigration immer noch Konjunktiv und Konditional verwechselt? Jemand, der findet, dass es in dem Berliner Wohnblock in dem er jetzt haust gemütlicher sei, als in seinem Heimatdorf in Anatolien? Jemand, der jetzt mit anderen am Abend in der Eckkneipe Bier trinkt, obwohl er gewöhnt war, in Gesellschaft nur Tee zu trinken?

Und was treibt die Deutschen an, sich darum zu kümmern, ob die immigrierten Ausländer sich integrieren wollen, wie weit und ob nicht? Ist Integration ein Muss?  Steht im Grundgesetz, dass Ausländer sich integrieren müssen? Wer wegen der Arbeit in ein Land geht, muss nicht gleich die Sitten dieses Landes annehmen, er muss nur dessen Gesetze respektieren. Jeder hat das Recht auf seine eigene Identität. Wer bei Ford arbeitet, ist ja auch nicht verpflichtet nur Autos der Marke Ford zu kaufen.

Anders sieht es aus, wenn sich jemand in einem Land einbürgern lassen will. In diesem Fall muss er beweisen, dass er bestimmte Grundkenntnisse über das Land und dessen Kultur besitzt, dessen Bürgerrecht er erwerben will. Jedes Land bietet Kurse an, die einen daran Interessierten auf die Einbürgerungsprüfung vorbreiten.

Die meisten immigrierten Ausländer sind nicht nach Deutschland gekommen um Deutsche zu werden. Sie sind in erster Linie nach Deutschland zum Geldverdienen gekommen und träumen davon, möglichst bald mit etwas Erspartem wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können.  In Deutschland lernen sie sehr bald, dass man dort in kurzer Zeit niemals so viel sparen kann, um bald wieder in die Heimat zurückkehren zu können. Deshalb bleiben viele Ausländer auch so lange in Deutschland, oft ihr ganzes Leben oder doch bis zur Pensionierung.

Anders sieht es mit Kindern von Einwanderern aus, die in Deutschland zur Schule gegangen und aufgewachsen sind, die die deutschen Verhältnisse besser kennen als ihre Eltern und kaum eine Ahnung von den Verhältnisse im Heimatland ihrer Eltern haben. Leider werden viele dieser Kinder von ihren Eltern gezwungen, in dieses Heimatland, das nicht das ihre ist, zurückzukehren, obwohl sie vielleicht lieber Deutsche geworden wären.

Es ist absolut dümmlich zu verlangen, dass Menschen, die nur wegen der Arbeit gekommen sind, auf ihre Sitten und Gebräuche verzichten und die des Gastlandes annehmen. Wer bleiben und Deutscher werden will, wird dies ohnehin tun. In Deutschland gibt es heute mehrere Politiker und Journalisten, deren Namen verraten, dass ihre Vorfahren in der Türkei oder in Nahost lebten. (Schauen Sie sich einmal um, wie viele Deutsche polnische Familiennamen tragen). Diese Personen sind integriert. Es handelt sich bei ihnen meist um Intellektuelle und sie kommen meist aus anpassungsfähigen und anpassungswilligen Familien, und ihre Eltern waren offenbar keine halben Analphabeten wie es viele Immigranten sind.

Für die Einbürgerung gibt es Regeln und für Verbrechen und Vergehen gibt es Gesetze. Mehr braucht es nicht.

 

Nachsatz vom 02. November 2014-11-02

 

Die Integrierungssucht ist völlig absurd im Fall von gewissen Einwanderern aus mohammedanischen Staaten. Ich meine diejenigen Einwanderer, die regelmässig in die Moschee gehen und den Sermonen der Imame zuhören. Die Aufgabe von Moscheen und Islamzentren ist es, einer Integration der Gläubigen in das Gastland entgegen zu arbeiten. Nicht die Einwanderer sollen sich der Kultur des  Gastland anpassen, sondern die Länder, die mohammedanische Arbeitskräfte aufnehmen, sollen sich den Geboten des Islam anpassen, denn der Islam geht davon aus, dass er moralisch und ethisch der westlichen Zivilisation überlegen ist. Die islamische Welt nimmt gern die materiellen westlichen Errungenschaften an, aber verabscheut westliches Denken von Freiheit und Demokratie. Deshalb ist auch der viel beschworene Kulturaustausch mit islamischen Ländern ein reines Einwegsystem, das friedliche Zusammenleben von Christen und Mohammedanern ein frommer Traum von Multikultifans. Multikulti öffnet dem Islam in Europa die Türen, die der europäischen Kultur in islamischen Ländern weitgehend verschlossen bleiben.

 

 

 

Die Rolle des palästinensischen Volkes im Jihad gegen Israel



(31-10-2014) Das „palästinensische Volk“ ist das Volk, dem, so will es die arabische Legende, die Juden mit Gewalt sein Land geraubt haben. Erfunden wurde das „palästinensische Volk“  schon in den 60er Jahren. Das „palästinensische Volk ohne Land“ ist eine Figur im Spiel um die Macht im Nahen Osten, die erfunden wurde, um Israel und den Westen dauerhaft zu bekämpfen zu können, um Israel einen motivierten Gegner unmittelbar an seine Seite stellen zu können.
Der Begriff „Palästinenser“ taucht erstmalig in der Charta der „Palestine Liberation Organization“ (PLO) von 1964 auf. In UNO-Resolutionen war bis dahin nur von „Palästinaflüchtlingen“ die Rede. Vor der Gründung Israels waren die sich heute Palästinenser nennenden Araber einfache, arabisch sprechende Levantiner, die in Palästina lebten und die selbst den Arabern nur als ein Teil der grossen arabischen Nation galten.

Aber was war die grosse arabische Nation, deren Einheit in den 60er und 70er Jahren so viel beschworen wurde? Wie so oft bei grossen Worten handelt es um eine Fiktion. Für den arabisch-palästinensischen en Protagonisten Jassir Arafat, reichte diese Nation vom Atlantik (Marokko) bis nach Mesopotamien (Irak), umfasste also alle Länder in denen Arabisch heute Verkehrssprache ist. Als einigendes Merkmal dieser Nation galt den Vertretern dieser nationalistischen Idee die Sprache, nicht der Islam. Wieweit allerdings Marokkaner, Algerier und Tunesier sich mit den Arabern der arabischen Halbinsel und des Nahen Ostens identifizieren, mag dahingestellt bleiben.

[In gleicher Weise könnte auch von einer spanischen oder iberischen Nation sprechen. Zu dieser würde dann ausser Spanien und Portugal auch ganz Lateinamerika von Kap Horn bis nach Kalifornien gehören].

Offiziell erscheint der Begriff „palästinensisches Volk“ erstmalig in der UN-Resolution 3236 vom 22. November 1974, die, nach einer Rede Arafats, von der UN-Vollversammlung angenommen wurde. Als Angehörige dieses Volkes gelten heute vor allem die Arabisch sprechenden Bewohner des Westjordanlandes und des Gazastreifens.

Die PLO war am 28. Mai 1964 in Jerusalem unter der Ägide des damaligen ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel Nasser gegründet worden, um eine Vertretung des arabischen Volkes in Palästina im Rahmen einer panarabischen Bewegung zu schaffen (also nicht eine palästinensische Vertretung innerhalb der arabischen Nation). Aufgabe der PLO war die Befreiung Palästinas mittels bewaffneten Kampfes gegen Israel. Von einem palästinensischen Staat war wohlweislich keine Rede, nur von einem „Palästina innerhalb der Grenzen, die zur Zeit des britischen Mandats bestanden“. Israel wurde nicht erwähnt, die Sprache war nur von zu verbietenden zionistischen Aktivitäten. Erst 1974 hat die OLP einen unabhängigen palästinensischen Staat gefordert und 1988 von einem Israel benachbarten Staat mit Hauptstadt in Jerusalem-Ost gesprochen. Auch bei der PLO war nie die Rede vom Islam, denn ihre Führer waren Sozialisten oder standen dem sozialistischen Lager nahe.

Nach dem von Israel gewonnenen Sechstagekrieg stieg die Bedeutung der PLO unter der Führung Jassir Arafats beträchtlich, denn dieser bot als Alternative zu militärischen Interventionen die Terrorismusakte seiner Al Fatah an, einer militanten Abteilung PLO. Bei seinem Tun hatte er einen Konkurrenten: Georges Habasch, maoistisch orientierter Führer der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), ebenfalls Mitglied der PLO. Arafat lief mit grossem Erfolg bei allen Führern des arabischen Lagers herum um Geld für sich aufzutreiben. Habasch war hingegen in diesem Geschäft weniger begabt, ausserdem spezialisierte er sich auf Attentate ausserhalb Palästinas, was ihm selbst von europäischen Palästinenserfreunden übel genommen wurde.

Mit der Erfindung eines „palästinensischen Volkes“ hatte die Arabische Liga einen Feind in unmittelbarer Nachbarschaft Israels geschaffen, dessen Existenz als besonders wichtig erwies, nachdem die Nachbarn Israels Ägypten und Jordanien weich geworden waren und Friedensverträge mit Israel unterzeichnet hatten. Das „palästinensische Volk“ und seine OLP erlaubten es dem arabischen Lager, den Jihad gegen Israel mit nicht-militärischen Mitteln fortzusetzen, das heisst mit terroristischen und medialen Mitteln.

Für das arabisch-islamische Lager ist das „palästinensische Volk“ nur ein Bauer auf dem Schachbrett, ein Bauer, den man gegebenenfalls auch opfern kann. Bis jetzt hat sich jedoch das „palästinensische Volk“ als eine nützliche Figur im Jihad der islamischen Welt gegen den Staat Israel und die westliche Zivilisation, die er im Nahen Osten vertritt.

Mit dem palästinensischen Volk hat man Israel einen motivierten Feind vor die Nase gesetzt.. Dieser Feind wurde für das arabische Lager ganz besonders wichtig nachdem Israel Friedensverträge mit den beiden Nachbarstaaten Ägypten (1979) und Jordanien (1994) geschlossen hatte. Nach vierzigjähriger Indoktrinierung durch arabische Medien und Politiker, und die Übernahme des Begriffs durch westliche Medien sind die palästinensischen Araber heute gänzlich davon überzeugt, sie seien schon immer ein Volk gewesen.

Einen palästinensischen Staat gibt es bis heute nicht, obwohl er von arabischer Seite seit den 50er Jahren gefordert wird und von der UNO-Resolution 181 vom 29. November 1947 (Teilungsplan Palästinas) vorgesehen ist. Grund: Die arabische Seite hat diesen Teilungsplan nie akzeptiert, sie besteht darauf, dass Palästina gesamthaft einen arabisch-islamischen Staat bilden müsse und das Israel ein von aussen aufgedrängter Fremdkörper innerhalb der arabischen Nation sei. Primäres Ziel palästinensischer Politik ist die Vernichtung des Staates Israel.

Nichts destotrotz sind verschiedene europäische Staaten in diesen Tagen dabei, einen palästinensischen Staat anzuerkennen, der nur virtuell existiert. Die PLO mauserte sich mit der Zeit zur Palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Diese geniesst internationale Anerkennung als Vertretung des palästinensischen Volkes, ist jedoch kein Völkerrechtssubjekt, aber hatte bei den Vereinten Nationen anders als die PLO keinen Beobachterstatus. 2013 benannte sich die PA in „Staat Palästina“ um. Schweden hat nun dieses Palästina als eigenständigen Staat anerkannt. In London sprach sich das britische Unterhaus vor kurzem ebenfalls für den Schritt aus. Das Votum ist aber nicht bindend für die Regierung.

Die Entscheidung aus Stockholm sei eine Reaktion auf die "israelischen Maßnahmen in Jerusalem", sagte ein palästinensischer Sprecher, womit wieder einmal Baumassnahmen gemeint sind. Das dürfte jedoch kaum stimmen, vielmehr ist anzunehmen, dass Schweden mit diesem Schritt versucht, die islamischen Immigranten, die es aufgenommen hat und die zu einer nationalen Plage geworden sind, zu beruhigen.

sabato 1 novembre 2014

Die Rolle Saudi-Arabiens im Jihad


Die Rolle Saudi-Arabiens im Jihad

 

Die PLO-Protagonisten Jassir Arafat und Georges Habasch waren links orientiert, neigten dem sozialistischen Lager zu, oder fühlten sich wie Habasch, der ein grosser Verehrer Maos war, sogar als Teil des sozialistischen Lagers. Ganz anders sah und sieht es bei den reichen Geldgebern des Jihad in Arabien aus. Bei denen handelt es sich um fromme Muslime. Denen geht es um ihre Weltanschauung, um den Islam. Für dessen Verbreitung und Festigung geben sie gern einen Teil ihrer Petroldollars aus.

 

In Saudi-Arabien gilt die wahabitische Richtung des Islam, eine besonders strenge, konservative Richtung. Der saudische König sieht sich als Schutzpatron des gesamten Islam, denn in seinem Land befinden sich die zwei heiligen Städte der Muslims: Mekka und Medina. Wenn Saudi-Arabien und die Arabischen Emirate alle antiisraelischen Kräfte finanzieren, dann hat das nicht nur machtpolitische, sondern auch religiöse Gründe. Bei ihnen geht es nicht nur um die Eliminierung Israels, weil sie glauben, das Palästina zu Arabien gehört, sondern auch um die Verbreitung des islamischen Glaubens sowie die Expansion und die Festigung der islamischen Welt. Andere Religionen, zumal andere monotheistische wie das Judentum und das Christentum gelten dem Islam als die gefährlichsten Feinde gegen die es nur eins gibt: Jihad. (Die beruhigenden Worte mancher Imame und Chefs islamischer Vereine, die anderes sagen, darf man gern überhören).

 

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Saudi Arabien enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Amerika half Saudi Arabien bei Erschliessung seiner Erdölquellen. Amerika wurde Hauptabnehmer arabischen Erdöls. Amerika erhielt Rechte zur Errichtung einer Militärbasis in Arabien und lieferte den Saudis modernste Waffen. Am 14. Februar 1945, also vor Ende des Zweiten Weltkriegs,  kam es zu einem denkwürdigen Treffen von König Ibn Saud und dem US-Präsident Franklin D. Roosevelt an Bord der USS Quincy. Bei dieser Gelegenheit machte der arabische König den USA klar, dass sein Land niemals der Schaffung eines jüdischen Staates im Nahen Osten zustimmen würde.

 

Als 1948 der Staat Israel mit Hilfe der Vereinigten Staaten gegründet wurde, war es deshalb Saudi-Arabien unmöglich, die Amerikaner direkt und offen zu anzufeinden. Saudi Arabien beschränkte sich darauf, zusammen mit den anderen arabischen Ländern, in der UNO-Vollversammlung am 29. November 1947 gegen die Teilung Palästinas in ein jüdischen und einen arabischen Teil (UN-Resolution 181(II)) zu stimmen.

 

Seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948, befindet sich Saudi-Arabien offiziell im Krieg mit Israel und hat es bis heute nicht anerkannt. Politische Kontakte beider Staaten gibt es nicht. Schon König Ibn Saud hielt sich aus militärischen Handlungen gegen Israel heraus, unterstützte jedoch den gemeinsamen Kampf der Araber gegen Israel durch massive finanzielle Hilfen an die palästinensischen Terrororganisationen. Und das macht Saudi-Arabien auch heute noch. Saudi Arabien ist auch heute noch die treibende Kraft des Jihad gegen Israel und dessen westliche Unterstützer, allerdings agiert es meistens hinter den Kulissen. Und ausser Saudi Arabien machen das auch die Vereinigten Emirate.

 

Vor allem sind es islamische Theologen und Juristen, denen unsere westliche Kultur nicht zusagt und welche die ideologische Waffen für den Jihad liefern. Für sie ist die Scharia das einzig gültige, weil göttliche Recht. Und das wollen sie auch nach Europa exportieren. Zum Teil haben sie das schon erreicht.

 

Zu diesem Zweck finanzieren die Scheichs Saudi Arabiens und der Emirate ganz offen Moscheen und Islamzentren in ganz Europa, Zentren, deren Hauptaufgabe es ist, die Integration der in Europa lebenden Moslems zu verhindern und Europa zu islamisieren. Und sie finanzieren nicht nur Moscheen und Islamzentren, Saudi Arabien und die Emirate liefern auch gleich das Personal dazu, das heisst geschulte Hassprediger, welche die in Europa lebenden Moslems indoktrinieren, ihnen eintrichtern, dass der Islam dem Westen moralisch haushoch überlegen ist und welche Hass auf Juden und Israel schüren.

 

In dann fragt man sich in Europa in aller Naivität, woher denn die Jugendlichen der eingewanderten Muslime ihren Hass und ihre Gewalttätigkeit haben. „Haben wir vielleicht zu wenig getan, um diese jungen Menschen bei uns zu integrieren? Haben wir versagt?“. Sofort geben sich viele Europäer, zum Beispiel die Kirchen, selbst die Schuld an der Gewalttätigkeit der jungen Muslime, so wie sie Israel die Schuld daran geben, wenn palästinensische Jugendliche Steine gegen Autos mit israelischen Kennzeichnen schleudern. Und sie verstärken sofort ihre Integrationsbemühungen, und räumen den Moslimen noch mehr Rechte ein, in der Hoffnung, auf diese Weise den Hass auf die westliche Welt beschwichtigen zu können.

 

Wer hier in Europa nicht sieht, dass Moscheen und Islamzentren keine mildtätigen Werke arabischer Wohltäter sind, die nur auf das Wohl ihrer Glaubensgenossen bedacht sind, muss wirklich total verblendet sein. Die Jugendlichen, die hier in Europa ganze Stadtviertel für Andersgläubige unpassierbar machen, haben ihren Hass und ihre Gewalttätigkeit in den Moscheen und in den Islamzentren erworben und zwar dank der Toleranz, die wir diesen Institutionen im Namen unseres Prinzips der Religionsfreiheit entgegenbringen. Und dafür werden wir von den von uns aufgenommenen Muslimen auch noch ausgelacht und als einfältige Idioten betrachtet.

Jihad gegen Israel mit militärischen Mitteln



(30-10-2014) Im engeren Sinne geht es beim Jihad um die Vernichtung des Staates Israel. Gleich nach der Proklamation des Staates Israel durch David Ben Gurion am 14. Mai 1948 wurde der junge Staat von einer Koalition arabischer Staaten angegriffen, der Ägypten, Saudi Arabien, Jordanien, der Libanon, der Irak und Syrien angehörten. Der Krieg dauerte von Mai 1948 bis Juli 1949 und endete mit einem Sieg Israels, das erhebliche Gebietsgewinne verzeichnen konnte.1949 wurde mit den arabischen Angreifern jeweils ein Waffenstillstandsabkommen unterzeichnet.

Der Jihad gegen Israel wurde nun arabischen Terroristengruppen in Palästina übertragen. 1966 war die Zahl der Übergriffe arabischer Terroristen auf 41 gestiegen, und schon in den ersten vier Monaten des Jahres 1967 kam es zu 37 Angriffen.  Am 15. Mai 1967 (dem Jahrestag der israelischen Unabhängigkeitserklärung) besetzten ägyptische Streitkräfte die entmilitarisierte Zone des Sinai. Unterstützt wurden sie dabei von palästinensischen Jihadisten. Am 16. Mai forderte der ägyptische Staatspräsident Gamal Abdel Nasser die seit 1956 stationierten UN-Truppen auf, das Grenzgebiet zu Israel zu verlassen. Am 18. Mai bereiteten sich die syrischen Truppen auf Kampfhandlungen auf den Golanhöhen vor. Der UNO-Generalsekretär Sithu U Thant kam Nassers Forderung widerstandslos nach und zog die UN-Truppen ab.
Am 22. Mai 1967 sperrte die ägyptische Armee die Strasse von Tiran (den Zugang zum Golf von Akaba) erneut für die israelische Schifffahrt. Am 30. Mai schloss auch Jordanien mit Ägypten einen Militärpakt. Am 4. Juni trat der Irak dem Militärbündnis von Ägypten, Jordanien und Syrien bei. Am 5. Juni 1967 begann der Sechstagekrieg. Israel kam dem sich abzeichnenden gemeinsamen Angriff Ägyptens, Syriens und Jordaniens durch einen Präventivschlag zuvor und kontrollierte nach militärischem Erfolg den Gaza-Streifen und die Sinai-Halbinsel, das Westjordanland und Ost-Jerusalem und schließlich die Golanhöhen. Am 11. Juni wurde der Waffenstillstand unterzeichnet. Am 19. Juni beschloss das israelische Kabinett, die Gebiete in Friedensverhandlungen zurückzugeben.
Im Jahre 1973 versuchten die arabischen Staaten noch einmal Israel mit militärischen Mittel von der Landkarte zu tilgen. Am 6. Oktober 1973, dem jüdischen Versöhnungsfest Jom Kippur, griffen Syrien und Ägypten Israel an. Die Syrer drangen mit über 1400 Panzern in die Golanhöhen ein, die Ägypter durchbrachen die israelischen Verteidigungsstellungen und überquerten den Sueskanal. Mit Ausnahme eines kleinen Gebietes um Port Said an der Mittelmeerküste gelang den Ägyptern die Einnahme der Bar-Lew-Linie und die Besetzung eines Streifens parallel zum Sueskanal. Den Israelis gelang es jedoch relativ bald, die Angreifer zurückzuschlagen. Im Norden führte die Gegenoffensive zu einer Niederlage für die syrische Armee, die in wenigen Tagen – bis zum 10. Oktober – bereits besiegt war und 870 Panzer sowie tausende Fahrzeuge und Geschütze zurücklassen musste. Die Syrer wurden bis 32 Kilometer vor Damaskus zurückgedrängt, die syrische Hauptstadt massiv bombardiert, was viele zivile Opfer forderte. Ein Durchbruch durch die syrische Front gelang den israelischen Truppen jedoch nicht.

Auf der Sinai-Halbinsel drängten israelische Truppen die Ägypter ebenfalls zurück und überquerten am 16. Oktober den Sueskanal. Südlich der Bitterseen gelang es den Israelis unter Führung von General Ariel Scharon, die auf dem Ostufer verbliebene ägyptische 3. Armee einzukesseln. Die israelische Armee stand nun jenseits des Sueskanals, 120 km vor Kairo.

Als flankierende Massnahme beschloss, auf betreiben der arabischen Länder, die Organisation erdölproduzierender Länder (OPEC) den Erdölpreis zu erhöhen. Am 17. Oktober 1973 stieg der Ölpreis von rund drei US-Dollar pro Barrel (159 Liter) auf über fünf Dollar, also um etwa 70 Prozent. Im Verlauf des nächsten Jahres stieg der Ölpreis weltweit auf über zwölf US-Dollar.

Am 22. Oktober rief der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in der Resolution 338 auf Druck der Vereinigten Staaten alle Parteien auf, das Feuer einzustellen. Bei Inkrafttreten des Waffenstillstands am 22. Oktober (Nordfront) bzw. 24. Oktober (Südfront) waren die Syrer besiegt; die eingeschlossene und unversorgte ägyptische 3. Armee stand vor der Vernichtung.

Nach dem Sechstagekrieg (1967) und insbesondere nach dem Jom-Kippur-Krieg (1973) musste die so eifrig von Nasser, Sadat und Arafat beschworene „grosse arabische Nation“ (Panarabismus)  einsehen, dass Israel mit militärischen Mitteln nicht beizukommen war. Das arabisch-islamische Lager änderte deshalb wieder seine Strategie und setzte nunmehr ganz auf Terrorismus und Propaganda. Mit der Ausführung der terroristischen Anschläge wurde die „Palestine Liberation Organization“ (PLO) betraut. Diese hatte viele motivierte Kämpfer und ein paar gute Organisatoren wie George Habash mit seiner palästinensischen Volksfront und Jassir Arafat, dem Führer von Al Fatah. Die neue, alte Strategie hatte auch einen Vorteil: zu ihrer Umsetzung brauchte es keine hochgerüsteten Armeen, es genügten kleine militante Gruppen (Milizen) um den Konflikt auf Flamme zu halten.

Der Jihad gegen den Westen


Der Jihad gegen den Westen

 

Ich schreibe diese Zeilen hier, um den europäischen, insbesondere den deutschen Gutmenschen wieder einmal ins Gedächtnis zu rufen, dass es beim sogenannten Nahost-Konflikt nicht in erster Linie um die Rechte des sogenannten „palästinensischen Volkes“, dem die Juden das Land geraubt haben, geht (diese These wird besonders gern in Europa vertreten) , sondern schlicht und einfach um die Eliminierung Israels von der Landkarte. An diesem Ziel arbeiten seit den 60er Jahren auch viele Europäer (in hoffe nicht absichtlich) mit.

 

Hauptziel des arabisch-islamischen Lagers war und ist auch heute noch die Auslöschung des Staates Israel und die Vertreibung der Juden aus Palästina. Die Vertreibung der Juden aus Palästina, war allerdings ein national-arabisches Ziel schon lange vor der Gründung Israels.