sabato 1 novembre 2014

Die Rolle Saudi-Arabiens im Jihad


Die Rolle Saudi-Arabiens im Jihad

 

Die PLO-Protagonisten Jassir Arafat und Georges Habasch waren links orientiert, neigten dem sozialistischen Lager zu, oder fühlten sich wie Habasch, der ein grosser Verehrer Maos war, sogar als Teil des sozialistischen Lagers. Ganz anders sah und sieht es bei den reichen Geldgebern des Jihad in Arabien aus. Bei denen handelt es sich um fromme Muslime. Denen geht es um ihre Weltanschauung, um den Islam. Für dessen Verbreitung und Festigung geben sie gern einen Teil ihrer Petroldollars aus.

 

In Saudi-Arabien gilt die wahabitische Richtung des Islam, eine besonders strenge, konservative Richtung. Der saudische König sieht sich als Schutzpatron des gesamten Islam, denn in seinem Land befinden sich die zwei heiligen Städte der Muslims: Mekka und Medina. Wenn Saudi-Arabien und die Arabischen Emirate alle antiisraelischen Kräfte finanzieren, dann hat das nicht nur machtpolitische, sondern auch religiöse Gründe. Bei ihnen geht es nicht nur um die Eliminierung Israels, weil sie glauben, das Palästina zu Arabien gehört, sondern auch um die Verbreitung des islamischen Glaubens sowie die Expansion und die Festigung der islamischen Welt. Andere Religionen, zumal andere monotheistische wie das Judentum und das Christentum gelten dem Islam als die gefährlichsten Feinde gegen die es nur eins gibt: Jihad. (Die beruhigenden Worte mancher Imame und Chefs islamischer Vereine, die anderes sagen, darf man gern überhören).

 

Seit dem Zweiten Weltkrieg hat Saudi Arabien enge Beziehungen zu den Vereinigten Staaten. Amerika half Saudi Arabien bei Erschliessung seiner Erdölquellen. Amerika wurde Hauptabnehmer arabischen Erdöls. Amerika erhielt Rechte zur Errichtung einer Militärbasis in Arabien und lieferte den Saudis modernste Waffen. Am 14. Februar 1945, also vor Ende des Zweiten Weltkriegs,  kam es zu einem denkwürdigen Treffen von König Ibn Saud und dem US-Präsident Franklin D. Roosevelt an Bord der USS Quincy. Bei dieser Gelegenheit machte der arabische König den USA klar, dass sein Land niemals der Schaffung eines jüdischen Staates im Nahen Osten zustimmen würde.

 

Als 1948 der Staat Israel mit Hilfe der Vereinigten Staaten gegründet wurde, war es deshalb Saudi-Arabien unmöglich, die Amerikaner direkt und offen zu anzufeinden. Saudi Arabien beschränkte sich darauf, zusammen mit den anderen arabischen Ländern, in der UNO-Vollversammlung am 29. November 1947 gegen die Teilung Palästinas in ein jüdischen und einen arabischen Teil (UN-Resolution 181(II)) zu stimmen.

 

Seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948, befindet sich Saudi-Arabien offiziell im Krieg mit Israel und hat es bis heute nicht anerkannt. Politische Kontakte beider Staaten gibt es nicht. Schon König Ibn Saud hielt sich aus militärischen Handlungen gegen Israel heraus, unterstützte jedoch den gemeinsamen Kampf der Araber gegen Israel durch massive finanzielle Hilfen an die palästinensischen Terrororganisationen. Und das macht Saudi-Arabien auch heute noch. Saudi Arabien ist auch heute noch die treibende Kraft des Jihad gegen Israel und dessen westliche Unterstützer, allerdings agiert es meistens hinter den Kulissen. Und ausser Saudi Arabien machen das auch die Vereinigten Emirate.

 

Vor allem sind es islamische Theologen und Juristen, denen unsere westliche Kultur nicht zusagt und welche die ideologische Waffen für den Jihad liefern. Für sie ist die Scharia das einzig gültige, weil göttliche Recht. Und das wollen sie auch nach Europa exportieren. Zum Teil haben sie das schon erreicht.

 

Zu diesem Zweck finanzieren die Scheichs Saudi Arabiens und der Emirate ganz offen Moscheen und Islamzentren in ganz Europa, Zentren, deren Hauptaufgabe es ist, die Integration der in Europa lebenden Moslems zu verhindern und Europa zu islamisieren. Und sie finanzieren nicht nur Moscheen und Islamzentren, Saudi Arabien und die Emirate liefern auch gleich das Personal dazu, das heisst geschulte Hassprediger, welche die in Europa lebenden Moslems indoktrinieren, ihnen eintrichtern, dass der Islam dem Westen moralisch haushoch überlegen ist und welche Hass auf Juden und Israel schüren.

 

In dann fragt man sich in Europa in aller Naivität, woher denn die Jugendlichen der eingewanderten Muslime ihren Hass und ihre Gewalttätigkeit haben. „Haben wir vielleicht zu wenig getan, um diese jungen Menschen bei uns zu integrieren? Haben wir versagt?“. Sofort geben sich viele Europäer, zum Beispiel die Kirchen, selbst die Schuld an der Gewalttätigkeit der jungen Muslime, so wie sie Israel die Schuld daran geben, wenn palästinensische Jugendliche Steine gegen Autos mit israelischen Kennzeichnen schleudern. Und sie verstärken sofort ihre Integrationsbemühungen, und räumen den Moslimen noch mehr Rechte ein, in der Hoffnung, auf diese Weise den Hass auf die westliche Welt beschwichtigen zu können.

 

Wer hier in Europa nicht sieht, dass Moscheen und Islamzentren keine mildtätigen Werke arabischer Wohltäter sind, die nur auf das Wohl ihrer Glaubensgenossen bedacht sind, muss wirklich total verblendet sein. Die Jugendlichen, die hier in Europa ganze Stadtviertel für Andersgläubige unpassierbar machen, haben ihren Hass und ihre Gewalttätigkeit in den Moscheen und in den Islamzentren erworben und zwar dank der Toleranz, die wir diesen Institutionen im Namen unseres Prinzips der Religionsfreiheit entgegenbringen. Und dafür werden wir von den von uns aufgenommenen Muslimen auch noch ausgelacht und als einfältige Idioten betrachtet.

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