(15-04-2012) Nirgends in der Welt wird so viel diskutiert
über die Integration von Zu- und Eingewanderten wie in Deutschland – uns so
viel Blödsinn geschrieben. 2011 gab es in Deutschland fast sieben Millionen
Ausländer; das sind mehr als 8,5 Prozent der Gesamtbevölkerung. Etwa jeder
fünfte von ihnen ist in der Bundesrepublik geboren. Fast jeder vierte
Ausländer in Deutschland stammt aus der Türkei.
Deutschland ist ein Einwanderungsland, weil dort Wohlstand
herrscht und weil es Arbeitsplätze bietet. Wenn sie nach Deutschland kommen,
wissen viele Zuwanderer nicht viel mehr von Deutschland als dass es den
Menschen dort wirtschaftlich gut geht, besser als den Menschen in ihrer Heimat.
Sie kommen mit dem Gedanken eine Zeitlang etwas Geld zu verdienen aber nicht für
immer dort zu bleiben.
In den fünfziger und sechziger Jahren kamen die meisten
Zuwanderer aus Südeuropa, heute kommen sie auch aus Ländern, in denen der Islam
die vorherrschende Religion ist, aus der Türkei, aus Nordafrika und aus dem
Nahen Osten. Um diese Menschen geht es, wenn in Deutschland von Integration die
Rede ist.
Die Deutschen wollen, dass die eingewanderten Ausländer sich
in Deutschland integrieren. Aber was
heißt sich integrieren? Die Gesetze des Landes respektieren? Jeder, der in ein
anderes Land zieht, weiß, dass dort die Gesetze anders sind als in seiner
Heimat, und er respektiert diese Gesetze soweit er sie versteht. Die Fälle, in
denen Eingewanderte die Gesetze des Gastlandes verletzen, sind ganz wenige.
Wer in Deutschland von Integration von Ausländern
spricht, sollte erst einmal definieren, was er unter einem integrierten
Ausländer versteht. Jemand, der dem heimischen Cuscus abgesagt hat zugunsten
der deutschen Kartoffel? Jemand, der das Kopftuch nicht mehr trägt? Jemand, der
nach vielen Jahren Emigration immer noch Konjunktiv und Konditional
verwechselt? Jemand, der findet, dass es in dem Berliner Wohnblock in dem er
jetzt haust gemütlicher sei, als in seinem Heimatdorf in Anatolien? Jemand, der
jetzt mit anderen am Abend in der Eckkneipe Bier trinkt, obwohl er gewöhnt war,
in Gesellschaft nur Tee zu trinken?
Und was treibt die Deutschen an, sich darum zu kümmern, ob die immigrierten
Ausländer sich integrieren wollen, wie weit und ob nicht? Ist Integration ein
Muss? Steht im Grundgesetz, dass
Ausländer sich integrieren müssen? Wer wegen der Arbeit in ein Land geht, muss
nicht gleich die Sitten dieses Landes annehmen, er muss nur dessen Gesetze
respektieren. Jeder hat das Recht auf seine eigene Identität. Wer bei Ford
arbeitet, ist ja auch nicht verpflichtet nur Autos der Marke Ford zu kaufen.
Anders sieht es aus, wenn sich jemand in einem Land einbürgern lassen will.
In diesem Fall muss er beweisen, dass er bestimmte Grundkenntnisse über das
Land und dessen Kultur besitzt, dessen Bürgerrecht er erwerben will. Jedes Land
bietet Kurse an, die einen daran Interessierten auf die Einbürgerungsprüfung
vorbreiten.
Die meisten immigrierten Ausländer sind nicht nach Deutschland gekommen um
Deutsche zu werden. Sie sind in erster Linie nach Deutschland zum Geldverdienen
gekommen und träumen davon, möglichst bald mit etwas Erspartem wieder in ihre
Heimat zurückkehren zu können. In
Deutschland lernen sie sehr bald, dass man dort in kurzer Zeit niemals so viel
sparen kann, um bald wieder in die Heimat zurückkehren zu können. Deshalb
bleiben viele Ausländer auch so lange in Deutschland, oft ihr ganzes Leben oder
doch bis zur Pensionierung.
Anders sieht es mit Kindern von Einwanderern aus, die in Deutschland zur
Schule gegangen und aufgewachsen sind, die die deutschen Verhältnisse besser
kennen als ihre Eltern und kaum eine Ahnung von den Verhältnisse im Heimatland
ihrer Eltern haben. Leider werden viele dieser Kinder von ihren Eltern
gezwungen, in dieses Heimatland, das nicht das ihre ist, zurückzukehren, obwohl
sie vielleicht lieber Deutsche geworden wären.
Es ist absolut dümmlich zu verlangen, dass Menschen, die nur wegen der
Arbeit gekommen sind, auf ihre Sitten und Gebräuche verzichten und die des
Gastlandes annehmen. Wer bleiben und Deutscher werden will, wird dies ohnehin
tun. In Deutschland gibt es heute mehrere Politiker und Journalisten, deren
Namen verraten, dass ihre Vorfahren in der Türkei oder in Nahost lebten. (Schauen
Sie sich einmal um, wie viele Deutsche polnische Familiennamen tragen). Diese
Personen sind integriert. Es handelt sich bei ihnen meist um Intellektuelle und
sie kommen meist aus anpassungsfähigen und anpassungswilligen Familien, und
ihre Eltern waren offenbar keine halben Analphabeten wie es viele Immigranten
sind.
Für die Einbürgerung gibt es Regeln und für Verbrechen und Vergehen gibt es
Gesetze. Mehr
braucht es nicht.
Nachsatz vom 02. November 2014-11-02
Die Integrierungssucht ist völlig absurd im Fall von gewissen Einwanderern
aus mohammedanischen Staaten. Ich meine diejenigen Einwanderer, die regelmässig
in die Moschee gehen und den Sermonen der Imame zuhören. Die Aufgabe von
Moscheen und Islamzentren ist es, einer Integration der Gläubigen in das Gastland
entgegen zu arbeiten. Nicht die Einwanderer sollen sich der Kultur des Gastland anpassen, sondern die Länder, die
mohammedanische Arbeitskräfte aufnehmen, sollen sich den Geboten des Islam anpassen,
denn der Islam geht davon aus, dass er moralisch und ethisch der westlichen Zivilisation
überlegen ist. Die islamische Welt nimmt gern die materiellen westlichen Errungenschaften
an, aber verabscheut westliches Denken von Freiheit und Demokratie. Deshalb ist
auch der viel beschworene Kulturaustausch mit islamischen Ländern ein reines
Einwegsystem, das friedliche Zusammenleben von Christen und Mohammedanern ein frommer
Traum von Multikultifans. Multikulti öffnet dem Islam in Europa die Türen, die
der europäischen Kultur in islamischen Ländern weitgehend verschlossen bleiben.
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