Auszüge
aus: Bat Ye’or, Verso il
Califfato Universale: Come l'Europa è diventata complice dell'espansionismo
musulmano, Lindau, Torino
Die die
Mittelmeerregion betreffende Politik (Euromed) der Europäischen Union zielt darauf
ab, die aus den arabischen Länder kommenden Drohungen zu neutralisieren, indem
sie ihre Mitgliedstaaten dazu anhält, mittels Allianzen, wirtschaftliche Hilfen
und politischen Rückstärkung auf internationaler und regionaler Ebene die
antiisraelische arabische Politik zu unterstützen. Auf jeden Fall kann man sagen,
dass die Aussenpolitik der EU, die ihre Mitgliedstaaten dazu anhält sich den
Direktiven der Eurokraten zu beugen, einen wesentlichen Eingriff in die
nationale Souveränität die einzelnen Länder darstellt. Die europäische Mittelmeerpolitik
beruht auf der wissentlich erfundenen Lüge, Amerika und Israel gefährdeten den Weltfrieden,
um auf diese Weise den dschihadistischen Terrorismus freizusprechen, vor dem
sich die EU schützt, in dem sie ihn abstreitet.
Die
islamischen Staaten und ihr Vasall, Europa, sprechen den dschihadistischen
Terrorismus von jeglicher Schuld frei, indem sie politische Verbrechen der USA
und Israels dafür verantwortlich machen und indem sie die dschihadistische Zielsetzung,
die euro-islamische Waffe, verheimlichen, mit der man sowohl die amerikanische
Macht als auch Israel zu zerstören hofft. Eingebettet in die Sicherheits- und
Verteidigungspolitik der Europäischen Union, bildet diese Strategie der Verleugnung,
zusammen mit der einseitigen europäischen Unterstützung Palästinas, die Grundlage
der euro-arabischen Allianz, der „Mittelmeerunion“ sowie der kurzfristigen
Sicherheit Europas.
Das
Attentat vom 11. September – dessen Urheberschaft von den islamischen Ländern
und auch von einigen Europäern dem Geheimdienst CIA und Israel angelastet
wurde, wird häufig nicht als eine Aggression, sondern als ein Akt islamischer
Selbstverteidigung gegen die aggressive Politik der Vereinigten Staaten interpretiert.
Die öffentliche Meinung in den islamischen Ländern sieht deshalb darin auch den
Anfang einer aggressiven Islamophobie auf Seiten der westlichen Staaten.
Folglich
ist die Ursache des Konflikts nicht die gegen den Westen gerichtete dschihadistische
Ideologie, sondern es ist der Angriff des Westens auf die islamische Welt. In
anderen Worten, die Definitionen von Angreifer und Angegriffenen werden in ihr
Gegenteil verkehrt [wie in Orwells „1984“]. Die Ungläubigen sind immer die
Schuldigen, weil sie sich dem islamischen Frieden widersetzen, das heisst, sie
widersetzen sich ihrer Bekehrung und ihrer Unterwerfung. Europa, selbst ein Opfer
des Dschihad, hat diese Sicht der Dinge
zu seiner eigenen gemacht und beschuldigt Israel, durch seine blosse Existenz
den Islam zu beleidigen und verlangt von Israel, dass es sich dafür
entschuldigt. Trotz des Beitritts Europas zum Dschihad gegen Israel, leben
Israelis und Europäer im gleichen politischen und konzeptionellen Kontext des
Dhimmiseins (Dhimmitude).
Diese
beiden Konzepte führen zu zwei vollständig verschiedene Sichten der
internationalen Beziehungen. Während die europäische Integration sich aus dem
Willen zum Frieden, aus der laizistischen Gesetzgebung und der Gewaltenteilung speist,
versteht die islamische Welt unter Frieden nur die völlige Unterwerfung des
Gegners oder seine Vernichtung, und zwar in einem Rahmen der Religion,
Rechtssystem und Politik vereint. Dieses Konzept zeigt sich deutlich im
arabisch-israelischen Konflikt, in dem Israel der islamischen Welt und in
seinem Satelliten Europa stets als Aggressor und Besatzer vorgestellt wird,
obwohl es selbst Opfer des Dschihad im eigenen Land ist. Aus dem gleichen Grund
haben Europa und die islamische Welt die antiterroristische Politik George W.
Bushs verurteilt - und nicht den weltweiten Dschihad. Europa, das die
dschihadistische Logik der Palästinenser übernommen hat, merkt nicht, dass es
ein Selbstmordkonzept stützt, das aus ihm einen Besatzer und einen Aggressor
macht, sobald es sich gegen die Islamisierung wehrt und sein eigenes
Territorium und sein eigenes juristisches und kulturelles System verteidigt.
Die
Europäische Union brüstet sich damit, die Institutionen der UNO beeinflussen und
durch seine privilegierten Beziehungen zu den 56 islamischen Staaten der OIC
die Weltpolitik bestimmen zu können. Im Verlauf der terroristischen Kampagne
Arafats, seit dem Jahr 2000, hat die EU eine intensive Tätigkeit entfaltet, um
eine höhere Zahl von Verurteilungen Israels durch die UNO zu erreichen. Trotz
der Unvereinbarkeit von westlicher und islamischer Politik, gibt sich die EU jede
Mühe juristische Mittel zu erfinden, die eine weltweite Governance erlauben
sollen, obwohl deren normativer und verbindlicher Charakter von allen Staaten bestritten
wird, in denen die Scharia als einzige und legitime Quelle gilt.
Angesichts
der Dschihad-Ideologie, welche die Politik der islamischen Staaten bestimmt,
und angesichts des islamischen Rechts, welches Frauen, Atheisten und
Nichtmoslems benachteiligt, muss man sich fragen, was die EU dazu treibt, sich
im Rahmen der UNO für Werte einzusetzen, die im Gegensatz zu den Allgemeinen
Menschenrechten stehen. Auf diese Weise untergräbt die EU nicht nur die
Position der westlichen Staaten, deren Souveränität sie zum Teil den
internationalen Organisationen überträgt, sondern sie macht sich auch daran,
transnationale Strukturen zu organisieren, die, wegen der islamischen Übermacht
in der UNO und in allen internationalen Gremien, in Zukunft die Schaffung eines
Weltkalifat begünstigen können. Im ständigen Bemühen die amerikanische Macht zu
untergraben und in der UNO einen Gegenpol zu schaffen, macht die EU den Weg frei
für die Errichtung eines Weltkalifats.
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