(02-11-2014) 1969 haben 56 islamische Länder in Rabat
(Marokko) die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) gegründet.
Offizieller Anlass für die Gründung soll der Umstand gewesen sein, dass nach
der Eroberung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 die Al-Aqsa-Moschee in dem von
Israel besetzten Teil der Stadt lag. Die „Befreiung“ der Moschee und Jerusalems
sollte die wichtigste Aufgabe der OIC sein. Bei der ersten
Außenministerkonferenz der OIC im saudi-arabischen Dschidda im März 1970 wurde
die Einrichtung eines ständigen Generalsekretariats beschlossen und Dschidda
wurde als Sitz der Organisation festgelegt bis zur geplanten „Befreiung
Jerusalems“.
Bei der dritten
Außenministerkonferenz der OIC im Februar 1972 wurde eine OIC-Charta verabschiedet,
welche die Hauptanliegen der Organisation festhält. Als wichtigste Ziele galten:
die Förderung der islamischen Solidarität und der politischen, ökonomischen,
sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Kooperation unter den Mitgliedstaaten,
außerdem die Förderung der Anstrengungen der Muslime für ihre Würde,
Unabhängigkeit und nationalen Rechte. Ausserdem sollte die Organisation den
Palästinensern helfen, ihre Rechte zu erlangen und die Besetzung ihrer Gebiete
zu beenden. Als allgemeinere Ziele werden genannt: Eliminierung jeder Form von
ethnischer Diskriminierung und Kolonialismus, Förderung der Kooperation
zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Staaten sowie das Werben um Verständnis
für die Anliegen der muslimischen Bevölkerungen.
1990 wurde bei der 19. Außenministerkonferenz der OIC die
„Kairoer Erklärung der
Menschenrechte im Islam“ beschlossen, die den Mitgliedstaaten als
Leitlinie auf dem Gebiet der Menschenrechte gelten soll. Es handelt sich um
eine Extrawurst der Mohammedaner, die als oberste Gesetzesgrundlage nur die Scharia
anerkennen. Die Kairoer Erklärung
stellt die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossene
„Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ in Frage. Auch von der
Arabischen Liga wurde 1994 eine Arabische Charta der Menschenrechte
verabschiedet.
Am 11. September 2006 wurde auf einer OIC-Konferenz im
saudi-arabischen Dschidda einstimmig beschlossen, eine UN-Resolution zu
fordern, in der die Diffamierung aller Propheten und Religionen verboten wird.
Zudem soll international für Medien die Meinungsfreiheit gegenüber „religiösen
Symbolen“ geregelt werden. Was der Islam anstrebt ist ganz einfach, dass wir
unsere westliche Kultur aufgeben, dass wir uns dem Islam anpassen, dass wir
unsere Gesetze nach der Scharia ausrichten, dass wir den nach Europa
eingewanderten Moslems alles das gewähren, was sie uns in ihren Staaten nicht
gewähren. Eine Bibel in Saudi Arabien einzuführen ist ein strafwürdiges
Vergehen, genau wie das Tragen einer Halskette an der ein Kreuz hängt. Hingegen
dürfen Moslems bei uns ihren Koran verteilen, missionieren, Propaganda machen
und sogar Kämpfer für ihren „Heiligen Krieg“, sprich für ihre Terrororganisationen,
anwerben.
In Dschidda wurde ausserdem die
Erarbeitung von Strategien gefordert, die sich gegen
anti-islamische Medienberichterstattung richten. Das Ergebnis sieht man
täglich: alles was die ach so sensible muslimische Seele verletzen könnte, ist
zu vermeiden. Wer den Islam auch nur in Ansätzen kritisiert, gilt sofort als
islamophob und muss mit einer weltweit organisierten Hassdemonstration des muslimischen
Mobs (wie im Fall der Mohammed-Karikaturen).
Im Rahmen des elften
islamischen Gipfeltreffens am 13. und 14.März 2008 in Dakar verabschiedete die OIC eine neue Charta, welche die überarbeiteten
Ziele und Prinzipien aufgelistet sind. Das erste Ziel ist die Vereinigung der
Umma, der Weltgemeinschaft der Moslems, durch ihre Verankerung im Koran und in
der Sunna, sowie die Verteidigung der Anliegen und Interessen der Muslime.
Bei einer Tagung am 28. Juni 2011 in Astana (Kasachstan) wurde
die OIC in „Organisation für
Islamische Zusammenarbeit“ umbenannt und die Einrichtung
eines Menschenrechtsgremiums beschlossen. Die neue Institution, wiederum mit
Sitz im arabischen Dschidda, soll sich vor allem mit Menschenrechtsverletzungen
in den Mitgliedsstaaten befassen. Sie ist jedoch hauptsächlich damit
beschäftigt sogenannte
Menschenrechtsverletzungen durch Israel und andere nicht-muslimische Staaten
aufzudecken und an den Pranger zu stellen sowie alle Menschenrechtsverletzungen
durch islamische Staaten zu bagatellisieren und zu verschweigen. Und unsere
westlichen Medien machen da kräftig mit.
So gab die OIC am 24. Januar
2012 eine Erklärung heraus, in der sie die Kritik an der Türkei wegen des
Völkermordes an den Armeniern im Verlauf des Ersten Weltkrieges zurückwies,
nachdem Frankreich die Leugnung dieses Verbrechens unter Strafe gestellt hatte.
Ein derartiges Gesetz, „verletze das Recht auf freie Meinungsäusserung“ und
stünde, so die OIC, „nicht in Übereinstimmung mit den historischen Tatsachen“.
Sie berufewn sich auf das Recht auf freie Meinungsäusserung, welches sie
anderen verbieten wollen, wenn diese sie kritisieren.
Auf der anderen Seite ist es
gerade die OIC, die Geschichtsklitterung betreibt und verlangt, dass
europäische Geschichtsbücher so umgeschrieben werden, dass der Islam und die
Araber stets in gutem Licht erscheinen. Also raus aus den Schulbüchern mit Karl
Martell und Jan Sobieski, welche das christliche Abendland gegen die
islamischen Invasoren verteidigt haben. Dagegen rein mit Geschichten vom ach so
friedlichen und fruchtbaren Zusammenleben von Moslems, Christen und Juden im maurischen
Spanien. So friedlich war dieses Zusammenleben, dass alle froh waren, als im
Jahre 1492 die Mauren wieder von der iberischen Halbinsel verjagt wurden.
Die Zielsetzung der OIC ist
eindeutig gegen Israel gerichtet und hat zwei Hauptaufgaben: die Durchsetzung
und Koordinierung einer antiisraelischen Politik in allen islamischen Staaten
und die Einflussnahme auf die Politik aller nichtislamischen Staaten, vor allem
der europäischen, zugunsten des Islam und gegen Israel.
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