mercoledì 5 novembre 2014

Die Rolle der Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC)


(02-11-2014) 1969 haben 56 islamische Länder in Rabat (Marokko) die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) gegründet. Offizieller Anlass für die Gründung soll der Umstand gewesen sein, dass nach der Eroberung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 die Al-Aqsa-Moschee in dem von Israel besetzten Teil der Stadt lag. Die „Befreiung“ der Moschee und Jerusalems sollte die wichtigste Aufgabe der OIC sein. Bei der ersten Außenministerkonferenz der OIC im saudi-arabischen Dschidda im März 1970 wurde die Einrichtung eines ständigen Generalsekretariats beschlossen und Dschidda wurde als Sitz der Organisation festgelegt bis zur geplanten „Befreiung Jerusalems“.

Bei der dritten Außenministerkonferenz der OIC im Februar 1972 wurde eine OIC-Charta verabschiedet, welche die Hauptanliegen der Organisation festhält. Als wichtigste Ziele galten: die Förderung der islamischen Solidarität und der politischen, ökonomischen, sozialen, kulturellen und wissenschaftlichen Kooperation unter den Mitgliedstaaten, außerdem die Förderung der Anstrengungen der Muslime für ihre Würde, Unabhängigkeit und nationalen Rechte. Ausserdem sollte die Organisation den Palästinensern helfen, ihre Rechte zu erlangen und die Besetzung ihrer Gebiete zu beenden. Als allgemeinere Ziele werden genannt: Eliminierung jeder Form von ethnischer Diskriminierung und Kolonialismus, Förderung der Kooperation zwischen den Mitgliedstaaten und anderen Staaten sowie das Werben um Verständnis für die Anliegen der muslimischen Bevölkerungen.
1990 wurde bei der 19. Außenministerkonferenz der OIC die „Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam beschlossen, die den Mitgliedstaaten als Leitlinie auf dem Gebiet der Menschenrechte gelten soll. Es handelt sich um eine Extrawurst der Mohammedaner, die als oberste Gesetzesgrundlage nur die Scharia anerkennen. Die Kairoer Erklärung stellt die 1948 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen beschlossene „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte“ in Frage. Auch von der Arabischen Liga wurde 1994 eine Arabische Charta der Menschenrechte verabschiedet.

Am 11. September 2006 wurde auf einer OIC-Konferenz im saudi-arabischen Dschidda einstimmig beschlossen, eine UN-Resolution zu fordern, in der die Diffamierung aller Propheten und Religionen verboten wird. Zudem soll international für Medien die Meinungsfreiheit gegenüber „religiösen Symbolen“ geregelt werden. Was der Islam anstrebt ist ganz einfach, dass wir unsere westliche Kultur aufgeben, dass wir uns dem Islam anpassen, dass wir unsere Gesetze nach der Scharia ausrichten, dass wir den nach Europa eingewanderten Moslems alles das gewähren, was sie uns in ihren Staaten nicht gewähren. Eine Bibel in Saudi Arabien einzuführen ist ein strafwürdiges Vergehen, genau wie das Tragen einer Halskette an der ein Kreuz hängt. Hingegen dürfen Moslems bei uns ihren Koran verteilen, missionieren, Propaganda machen und sogar Kämpfer für ihren „Heiligen Krieg“, sprich für ihre Terrororganisationen, anwerben.

In Dschidda wurde ausserdem die Erarbeitung von Strategien gefordert, die sich gegen anti-islamische Medienberichterstattung richten. Das Ergebnis sieht man täglich: alles was die ach so sensible muslimische Seele verletzen könnte, ist zu vermeiden. Wer den Islam auch nur in Ansätzen kritisiert, gilt sofort als islamophob und muss mit einer weltweit organisierten Hassdemonstration des muslimischen Mobs (wie im Fall der Mohammed-Karikaturen).

Im Rahmen des elften islamischen Gipfeltreffens am 13. und 14.März 2008 in Dakar verabschiedete  die OIC eine neue Charta, welche die überarbeiteten Ziele und Prinzipien aufgelistet sind. Das erste Ziel ist die Vereinigung der Umma, der Weltgemeinschaft der Moslems, durch ihre Verankerung im Koran und in der Sunna, sowie die Verteidigung der Anliegen und Interessen der Muslime.

Bei einer Tagung am 28. Juni 2011 in Astana (Kasachstan) wurde die OIC in „Organisation für Islamische Zusammenarbeit umbenannt und die Einrichtung eines Menschenrechtsgremiums beschlossen. Die neue Institution, wiederum mit Sitz im arabischen Dschidda, soll sich vor allem mit Menschenrechtsverletzungen in den Mitgliedsstaaten befassen. Sie ist jedoch hauptsächlich damit beschäftigt sogenannte Menschenrechtsverletzungen durch Israel und andere nicht-muslimische Staaten aufzudecken und an den Pranger zu stellen sowie alle Menschenrechtsverletzungen durch islamische Staaten zu bagatellisieren und zu verschweigen. Und unsere westlichen Medien machen da kräftig mit.

So gab die OIC am 24. Januar 2012 eine Erklärung heraus, in der sie die Kritik an der Türkei wegen des Völkermordes an den Armeniern im Verlauf des Ersten Weltkrieges zurückwies, nachdem Frankreich die Leugnung dieses Verbrechens unter Strafe gestellt hatte. Ein derartiges Gesetz, „verletze das Recht auf freie Meinungsäusserung“ und stünde, so die OIC, „nicht in Übereinstimmung mit den historischen Tatsachen“. Sie berufewn sich auf das Recht auf freie Meinungsäusserung, welches sie anderen verbieten wollen, wenn diese sie kritisieren.

Auf der anderen Seite ist es gerade die OIC, die Geschichtsklitterung betreibt und verlangt, dass europäische Geschichtsbücher so umgeschrieben werden, dass der Islam und die Araber stets in gutem Licht erscheinen. Also raus aus den Schulbüchern mit Karl Martell und Jan Sobieski, welche das christliche Abendland gegen die islamischen Invasoren verteidigt haben. Dagegen rein mit Geschichten vom ach so friedlichen und fruchtbaren Zusammenleben von Moslems, Christen und Juden im maurischen Spanien. So friedlich war dieses Zusammenleben, dass alle froh waren, als im Jahre 1492 die Mauren wieder von der iberischen Halbinsel verjagt wurden.

Die Zielsetzung der OIC ist eindeutig gegen Israel gerichtet und hat zwei Hauptaufgaben: die Durchsetzung und Koordinierung einer antiisraelischen Politik in allen islamischen Staaten und die Einflussnahme auf die Politik aller nichtislamischen Staaten, vor allem der europäischen, zugunsten des Islam und gegen Israel.

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